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Skandinavien – Der dritte Tag

Kopenhagen du wunderschöne Fahrradstadt.

Hochzeitstag! Der erste und er ist in Kopenhagen.

Wir wachen früh auf und frühsporteln vorm Frühstück auf dem Campingplatz. Gemeinsam joggen wir schlappe 3,5 Kilometer an allen anderen Campingplatzgästen vorbei, dehnen uns noch am Wohnmobil bevor wir ausgiebig frühstücken. Mit Hilfe von Open Street Maps erstelle ich einen Track (Erkenntnis des Tages – Tracks brauchen wir mit dem Hand-GPS, Routen mit dem WoMo Navi) der uns ins Zentrum von Kopenhagen lotsen wird. Satte 20,4 Kilometer auf einer Strecke, doch wir freuen uns. Nach dem leckeren Frühstück und dem Duschen (sehr saubere Sanitäranlagen hat der Campingplatz) geht es auch schon los.

Wir radeln knapp 1:30h bis in die Stadt hinein und verlieben uns in die schönen kleinen Seitenstraßen und stellen fest, dass Kopenhagen eigentlich aussieht wie Amsterdam oder Venedig (gaaanz entfernt natürlich). Mone ist natürlich ganz angetan von der Shoppingvielfalt und den schönen kleinen Geschäften. Wir nehmen noch an einer Bootstour teil, sehen die Stadt in 60 Minuten auch von der Wasserseite. Richtig schöne Gegenden und alles so weitläufig. Lustig ist aber, dass während der Fahrt eigentlich nur ganz verhalten von einigen Touristen Fotos gemacht werden, doch spätestens vor der kleinen Meerjungfrau (von Hans Christian Andersen)  alle Touris von ihren Plätzen hochspringen und  Fotos (wohlgemerkt von hinten) schießen. Köstlicher Anblick. Mone und ich lachen uns schlapp, während wir uns die Szene beobachten.

Nach der Rückkehr zu den Fahrrädern (die haben wir übrigens direkt am Tivoli, dem berühmten Vergnügungspark abgestellt) entscheiden wir uns am Fort Charlottenlund (der Campingplatz von gestern) das Abendessen einzunehmen. Das wahrscheinlich teuerste Abendessen (80€) was wir jemals gegessen haben werden. Aber es ist Hochzeitstag und da darf das sein.

Kopenhagen und überhaupt Dänemark ist absolut fahrradfreundlich. Die Fahrradwege sind je Fahrrichtung fast so breit wie die Straße für den motorisierten Verkehr und wir können uns ohne wirkliche Mühe gut fortbewegen. Die 41 Kilometer, die wir zurückgelegt haben, ließen sich alle recht gemütlich fahren. Lediglich die Strecke von Naerum nach Skodsborg hat auf dem Rückweg eine längere Steigung, aber mit einem guten Trekkinrad ist das alles machbar.

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