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Skandinavien – Der elfte Tag

Abschied von Schwedens Inland. Wir fahren heute gen Westen und wollen in Göteborg einen Stopp einlegen, bevor wir morgen dann Tjörn und Orust in Anrgiff nehmen. Demnach machen wir mit Porthos erst etwas Strecke auf Landstraße, später relativ lange auf Schnellstraße / Autobahn klar. In Göteborg fahren wir zunächst einen Stellplatz oberhalb eines Campingplatzes inmitten der Stadt an. Zwar sind noch einige Stellplätze frei, aber das Hinweisschild, dass dort mehrmals eingebrochen wurde im Sommer, schreckt uns ab. Wir wollen ja nicht in einer Großstadt permanent im WoMo sitzen. Also fahren wir runter zum Campingplatz und fragen nach. Leider alles voll. Obwohl wir gerade erst 13:30 haben (oder schon), es ist nichts frei und wir müssten pokern, ob noch jemand das Camp verlässt. Wir versuchen es weiter außerhalb von Göteborg direkt an einem Schärgarten, doch der Preis schreckt uns ab. 405 SEK für eine Nacht mit Strom, da fahre ich lieber weiter. Wir wollten ja heute nicht unbedingt nochmal Geld verschenken.

Das führt uns zur Entscheidung, doch schon heute Tjörn in Angriff zu nehmen. Mone hat sich die Anfahrtspunkte aus dem Wohnmobilführer für Südschweden herausgepickt und ich tippe sie fleißig ins Navi ein. Die Route steht. Tour bis Orust knapp 70 Kilometer. Porthos wird bei Ingo vollgetankt und wir sind bereit.

Zunächst fahren wir noch durch die nördliche Göteborger Naturlandschaft, machen Halt an einer Festung, an zahlreichen Seen mit atemberaubenden Ausblicken und malerischen Straßen durch die Natur.

Dann gehts Richtung Tjörn. Einer Schäreninsel nordwestlich von Göteborg.

Der erste Halt, ein Badeplatz mit Parkmöglichkeit für Auto und Wohnmobile vor der Tjörnbron. Was für eine fabelhafte Aussicht. Und das Beste: Das Wetter bis Göteborg war eher durchschnittlich und jetzt haben wir Wetter wie zu besten Sommerzeiten an der Cote D’Azur. Wir schlendern am Strand entlang, machen die ersten Fotos von den Schären der Westküste. Dann fahren wir über die Brücke. Links und rechts ergibt sich ein fantastischer Blick über die Schären, die Marinas und die gesamte Umgebung. Wir fahren weiter und begutachten so viele wunderschöne idyllisch gelegene Badeplätze oder Aussichten auf der Insel, dass ich Mone noch sagt: Hier fühlt man sich wie jemand von der Schickeria. Wir verlieben uns auf Anhieb in Tjörn und bezeichnen den Tag schon jetzt als Highlight.

Ich bin allerdings mittlerweile auch geschafft vom vielen Fahren und wir beschließen die Tour schon beim nächsten Wegpunkt zu unterbrechen. Der Stellplatz ist eigentlich ein Parkplatz für Badeseegäste, bislang hatte aber noch niemand etwas gegen 24 Stunden parken auf einem leeren Parkplatz. Was jetzt ein wenig langweilig klingt, sieht in Natura so aus:NEC_0759 NEC_0764

Ich hab einfach keine Worte für solch einen Stellplatz. Sorry! Tjörn aber ist definitiv empfehlenswert, obwohl wir gerade mal 2 von 6 Punkten auf Tjörn abgefahren sind. Vielleicht kommen wir gar nicht mehr nach Hause. So abwegig ist der Gedanke im Moment gar nicht hier 😉

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