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Skandinavien – Der zweite Tag

52°59’08.8″N 8°36’09.4″E

Porthos weckt mich irgendwie magisch um 6:40 (wir wollten um 6 von meinem Wecker geweckt werden). Wir können mal wieder nicht richtig ausschlafen, aber das soll uns egal sein. Wir wollen heute unbedingt das Tagesziel Kopenhagen erreichen. Es liegen noch knapp 5 Autostunden und die Fährüberfahrt von Puttgarden nach Rodby vor uns. Wir machen uns also fertig und verlassen unseren temporären Stellplatz in der Nähe von Delmenhorst (alles andere würde nur wieder nach Erklärungen schreien).

Ich muss sagen, dass sich ein gut ausgestattetes Wohnmobil doch bezahlt macht. Eigenes Bad, die Toilette für alle Notfälle, eine Heizung die über Gas läuft und natürlich die Gasherde und der Kühlschrank samt Eisfach. Ich glaube, wir werden nichts vermissen.

Porthos schlängelt sich 2 Stunden lang durch tristes Norddeutschlandwetter, die Wolken wechseln sich ab: Mal Regenwolken, mal einfach nur ein weißer Teppich. Die zwei Megapartybusse von gestern (Bilder reiche ich nach) könnten hier vielleicht die Stimmung lockern. Ab und zu schläft Mone ein – ich wünsche mir, ich könnte auch.

Erst hinter Hamburg bessert sich das Wetter. Mone ist wach und die Sonne kommt raus. Wenn das mal kein Zeichen ist. Aber ich habe ja auch gesagt, solange in Skandinavien das Wetter trocken bleibt, bin ich schon zufrieden. Wir erreichen Puttgarden, tanken vorher selbstverständlich Porthos zu deutschen Preisen voll. Das erste Mal wird der reale Spritverbrauch mit voller Beladung berechnet. 11,5l auf 600 KM. Der Tank fasst allerdings nur 75 liter anstatt 90. Gut zu wissen, aber ich bin ja nicht blind – Ich danke dem Erfinder der Tankanzeige.

Aber nun ab auf die Fähre. Porthos geht zum ersten Mal mit seinen neuen Herrchen und Frauchen auf ein Schiff. Wie aufregend! Besonders für Mone 😀 Da erzählt sie mir doch ganz beiläufig, dass sie noch nie auf solch einem Monstrum gefahren ist. Das Monstrum Fähre beschreibt sie dann auch noch liebevoll „Wie ein Einkaufszentrum“.NEC_9769

 

Weniger spannend verläuft die Reise in Dänemark bis wir zum anvisierten Campingplatz Charlottenlund gelangen. VOLL! Ach schade, wäre ja zu schön gewesen, wenn da Platz gewesen wäre. Ein Fort direkt am Meer und eine sehr kurze Strecke bis ins Stadtzentrum. Den Stellplatz auf der Marina probieren wir erst gar nicht aus. Also fahren wir weiter nach Naerum und kaufen unterwegs noch Lebensmittel für den Abend ein.

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